Chiropraktiker Heilbronn

" Ihre Gesundheit ist unsere absolute Priorität "

Heilpraktiker
in Heilbronn auf jameda
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Unser Heilpraktiker - Team für Heilbronn aus Heilbronn & Unsere Mission

Therapeut. Osteopathie, Chiropraktiker, Heilpraktiker

Julian Halkon (Therapeut)

Therapeut. Osteopathie, Chiropraktiker, Heilpraktiker

Markus Mall (Therapeut)

Monika Pöhlmann (Therapeutin)

In der Naturheilkunde wird immer der ganze Mensch betrachtet, wenn es darum geht, eine Krankheit, ein körperliches Leiden oder persönliche Problemstellungen zu meistern. Denn um eine gezielte, individuelle Therapie einleiten zu können, muss eine umfassende Erkenntnis der Ursachen erfolgen, damit der Prozess zügig vorangeht und nachhaltig ist.

Wir kombinieren daher die manuellen Verfahren (Chiropraktik, Osteopathie, Körperdynamisierungstherapie) oft mit traditionellen Naturheilmethoden und Labordiagnostik, damit wir die Botschaften von Körper, Geist und Seele richtig deuten und Ihnen so bestmöglich helfen können.

Unsere THERAPIEN

Chiropraktik für Heilbronn

Osteopathie Affalterbach

Ein Chiropraktiker ist ein Arzt oder Heilpraktiker, der sich in der Chiropraktik fortgebildet hat. Der Begriff Chiropraktik setzt sich aus den griechischen Wörtern für Hand (cheiro) und Handlung (praxis) zusammen und umschreibt damit auch das Verfahren, das der Chiropraktiker anwendet:

Mit Hilfe spezieller Handgriffe versucht er, Gelenkblockaden, die meist mit Muskelverspannungen und Schmerzen einhergehen, zu beseitigen. Dabei sollen auch ein eventueller Druck auf Nervenbahnen gemindert und letztlich die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert werden.

Das allgemeine Ziel der Chiropraktik ist, die Funktionsfähigkeit und das Zusammenspiel von Gelenken und Muskulatur zu normalisieren und dabei Schmerzen zu lindern oder bestenfalls zu beseitigen.

Durch die Blockade vor allem der Gelenke der Wirbelsäule treten oft zeitversetzt verschiedene Symptome auf, die der Chiropraktiker behandeln kann. Welche Symptome das sind, hängt davon ab, welcher Abschnitt der Wirbelsäule betroffen ist, denn es werden dabei unterschiedliche Nerven gereizt:

Eine Blockade der Halswirbelsäule kann Kopf- und Nackenschmerzen, Schwindel, Hör- und Sehstörungen nach sich ziehen. Im Bereich der Wirbelsäule können Schulter- und Rückenschmerzen, Bluthochdruck und Verdauungsprobleme entstehen. Wird der untere Teil der Wirbelsäule blockiert, klagen Patienten häufig über Schmerzen in der Hüfte, im Unterleib oder in Beinen und Füßen.

Bevor er die eigentliche chiropraktische Behandlung beginnt, erfragt der Chiropraktiker Ihre Krankengeschichte (Anamnese) und untersucht Sie gründlich. Dazu gehören auch orthopädische und neurologische Tests, um den Ursprung der Funktionsstörung zu ermitteln. Der Chiropraktiker achtet besonders auf eine sogenannte Subluxation – ein Begriff, der die Fehlstellung eines Wirbelkörpers zu den benachbarten Wirbeln beschreibt. Subluxationen können zum Beispiel durch Fehlhaltungen, Bewegungsmangel und Unfälle entstehen.

Der Chiropraktiker löst eine Subluxation gezielt und ohne viel Kraftaufwand, indem er das blockierte Gelenk durch einen kleinen Impuls in eine bestimmte Position führt. Oft entsteht dabei ein hörbares Knacken. Dieser Vorgang wird Justierung genannt und muss in den meisten Fällen mehrmals wiederholt werden, will man die Beschwerden dauerhaft beseitigen. Bei den meisten chiropraktischen Behandlungen sind dazu 10 bis 15 Sitzungen nötig.

Sind Weichteile wie Muskeln oder Sehnen ebenfalls betroffen, wird der Chiropraktiker verschiedene Arten von Massagen und gezielten Dehnungen anwenden.

Ein wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen chiropraktischen Behandlung ist eine anschließende Krankengymnastik, die der Stabilisierung und Kräftigung des Bewegungsapparates dient. Sie umfasst auch Heimübungen, die Sie nach einer kurzen Anleitung durch den Chiropraktiker selbstständig zu Hause durchführen können.

Generell birgt die Chiropraktik für den gesunden Bewegungsapparat kaum Risiken und ist in den meisten Fällen schmerzfrei.

Der Chiropraktiker kann nur Beschwerden mit funktioneller Ursache behandeln. Das bedeutet, dass organische Veränderungen wie Arthrose oder ein Bandscheibenvorfall durch die Chiropraktik nicht gebessert, sondern im schlimmsten Fall sogar verschlechtert werden können. Deswegen ist es wichtig, derartige Vorerkrankungen vor der chiropraktischen Behandlung auszuschließen.

In sehr seltenen Fällen kann es zu Komplikationen wie Nervenausfallsymptomen (wie Gefühlsstörungen oder Lähmungserscheinungen) kommen, wenn der Chiropraktiker unsachgemäß arbeitet. Noch seltener sind Schädigungen der Gefäße im Bereich der Halswirbelsäule, wenn diese chiropraktisch justiert wird. Dies kann zur Bildung von Blutgerinnseln und damit auch zu Schlaganfällen führen.

Damit sich der Chiropraktiker ein Bild Ihrer Erkrankung machen und Kontraindikationen (Faktoren, die gegen eine chiropraktische Behandlung sprechen) ausschließen kann, müssen Sie ihm Ihre Krankheitsgeschichte und Beschwerden genau schildern.

Die Chiropraktik darf nicht bei ungewöhnlichen Normabweichungen der Wirbelkörper angewendet werden. Knochenbrüche (Frakturen) und degenerative Erkrankungen wie Arthrose schließen eine chiropraktische Behandlung ebenfalls aus. Außerdem werden bei Tumoren, akuten Infektionen und Bandscheibenvorfällen andere Verfahren zu Schmerzlinderung und Heilung angewendet.

Sollten Sie nach einer chiropraktischen Behandlung Schwindel, Schmerzen oder Nervenausfälle durch Kribbelgefühle oder Taubheit bemerken, kontaktieren Sie sofort Ihren Chiropraktiker.

Osteopathie für Heilbronn

Osteopathie Heilbronn

Osteopathie ist eine eigenständige Form der Medizin. Sie dient dem Erkennen und Behandeln von Funk­tions­störungen. Dazu nutzt sie eigene Techniken, die mit den Händen ausgeführt werden. Die Osteopathie nimmt jeden Patienten als Individuum wahr und behandelt ihn in seiner Gesamtheit. Sie ist deshalb eine ganzheitliche Form der Medizin.

Vor über 140 Jahren entdeckte der amerikanische Arzt Andrew Taylor Still die Prinzipien der Osteopathie und begründete damit eine neue Medizin. Seit jener Zeit hat sich die Osteopathie kontinuierlich weiterentwickelt, in den USA, ebenso wie in Europa und anderen Teilen der Welt.

Der Osteopath behandelt ausschließlich mit den Händen. Ziel der Behandlung ist es, mit ihnen als feinfühlige und jahre­lang geschulte Instrumente Bewegungseinschränkungen zu erkennen und osteopathisch zu behandeln.

Unser Organismus besteht aus unzähligen Strukturen, die alle direkt oder indirekt miteinander zusammenhängen. Den Zusammenhang stellen die Faszien her, dünne Bindegewebshüllen, die jede Struktur umgeben und gemeinsam eine große Körperfaszie bilden.

In der Schulmedizin finden die meisten Faszien kaum Beachtung. Für die Osteopathie sind sie dagegen von großer Bedeutung. Denn folgt der Osteopath mit seinen Händen einer Faszie, so gelangt er von einer Körperstruktur zur nächsten. Faszien verbinden auch solche Strukturen, die funktionell nichts miteinander zu tun haben. Faszien können zudem aus Sicht der Osteopathie Veränderungen übertragen, wie etwa Funktionsstörungen. Dies erklärt, warum ­Osteopathen oft beobachten, dass Ursachen an einer Stelle oft zu Beschwerden in ganz anderen Körperregionen führen.

Funktionsstörungen können deshalb immer den gesamten Organismus betreffen. Darum behandelt die Osteopathie nie einzelne Beschwerden oder Krankheiten, sondern immer den Patienten in seiner Gesamtheit.

Eine Blockade der Halswirbelsäule kann Kopf- und Nackenschmerzen, Schwindel, Hör- und Sehstörungen nach sich ziehen. Im Bereich der Wirbelsäule können Schulter- und Rückenschmerzen, Bluthochdruck und Verdauungsprobleme entstehen. Wird der untere Teil der Wirbelsäule blockiert, klagen Patienten häufig über Schmerzen in der Hüfte, im Unterleib oder in Beinen und Füßen.

Die Osteopathie kann in allen medizinischen Bereichen Anwendung finden, wo funktionelle Störungen die Ursache für die Beschwerden sind. Dabei kann die Osteopathie als erste Maßnahme aber auch begleitend zu anderen medizinischen Behandlungen eingesetzt werden. Letzteres vor allem dann, wenn es sich um schwere Pathologien, also ernste Erkrankungen, handelt. In jedem Fall ist eine interdisziplinäre Behandlung des Patienten erstrebenswert, um die Gesundung des Patienten zu optimieren.

Nach ausführlicher Anamnese erfolgen Diagnose und Therapie mit den Händen. Der Osteopath kann bei der Untersuchung das menschliche Gewebe Schicht für Schicht ertasten. So spürt er Bewegungseinschränkungen und Spannungen auf, die er mit speziell für die Osteopathie entwickelten Techniken behandelt. Der Körper kann etwa zwei bis drei Wochen lang auf eine osteopathische Behandlung reagieren. Jede neue Therapiesitzung wird individuell auf die Symptome des Patienten abgestimmt. Der genaue Verlauf ist jedoch von dem Einzelfall abhängig.

Stoffwechseltherapie - Regulationstherapie für Heilbronn

Bevor er die eigentliche chiropraktische Behandlung beginnt, erfragt der Chiropraktiker Ihre Krankengeschichte (Anamnese) und untersucht Sie gründlich. Dazu gehören auch orthopädische und neurologische Tests, um den Ursprung der Funktionsstörung zu ermitteln. Der Chiropraktiker achtet besonders auf eine sogenannte Subluxation – ein Begriff, der die Fehlstellung eines Wirbelkörpers zu den benachbarten Wirbeln beschreibt. Subluxationen können zum Beispiel durch Fehlhaltungen, Bewegungsmangel und Unfälle entstehen.

Der Chiropraktiker löst eine Subluxation gezielt und ohne viel Kraftaufwand, indem er das blockierte Gelenk durch einen kleinen Impuls in eine bestimmte Position führt. Oft entsteht dabei ein hörbares Knacken. Dieser Vorgang wird Justierung genannt und muss in den meisten Fällen mehrmals wiederholt werden, will man die Beschwerden dauerhaft beseitigen. Bei den meisten chiropraktischen Behandlungen sind dazu 10 bis 15 Sitzungen nötig.

Sind Weichteile wie Muskeln oder Sehnen ebenfalls betroffen, wird der Chiropraktiker verschiedene Arten von Massagen und gezielten Dehnungen anwenden.

Ein wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen chiropraktischen Behandlung ist eine anschließende Krankengymnastik, die der Stabilisierung und Kräftigung des Bewegungsapparates dient. Sie umfasst auch Heimübungen, die Sie nach einer kurzen Anleitung durch den Chiropraktiker selbstständig zu Hause durchführen können.

Was unsere Patienten über uns sagen

Quelle: jameda.de

UNSER Therapeuten-Team

Therapeut. Osteopathie, Chiropraktiker, Heilpraktiker

Ende der Neunziger Jahre war ich als selbstständiger IT-Consultant beschäftigt und tüftelte gerne innovative Lösungen auf allen Ebenen aus.

Jedoch plagten mich schon bald einige in der Branche weit verbreitete Beschwerden: Allergien, Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen und zunehmend auch psychische Belastungszustände.

Nach einigen missglückten versuchen mit Ärzten wandte ich mich an eine Heilpraktikerin, die mir empfohlen worden war, und ersuchte sie um Rat.

Sie überraschte mich mit einigen sehr unkonventionellen Erklärungen für meine Probleme. Ihre Lösungsvorschläge haben meinen Horizont sehr erweitert und als nach einer Weile die ersten deutlichen Verbesserungen eintraten, war ich begeistert.

Im Laufe eines Jahres waren viele meiner unlösbar erscheinenden gesundheitlichen Einschränkungen viel besser geworden und ich konnte aufatmen. Ich begann mich immer mehr für die naturheilkundlichen Zusammenhänge zu interessieren und wollte mehr wissen.

Ich besuchte einige Seminare bei der Thalamus Heilpraktikerschule in Stuttgart und immer mehr wurde mir klar: Heilpraktiker sein ist mein Weg.

Wenige Tage später begann ich meine Ausbildung bei Thalamus Heilpraktikerschule in Stuttgart und blickte nicht zurück. 

Die Zeit verging wie im Fluge und kaum 1,5 Jahre später hatte ich meinen Heilpraktikerschein in der Tasche und sogar einige weiterführende Fachausbildungen abgeschlossen.

Im März 2006 eröffnete ich meine Praxis.

Seitdem habe ich nicht aufgehört, im Dienste meiner Patienten Neues zu lernen und anzuwenden. Mein heutiges Angebot an Methoden stellt den aktuellen Stand dieser Reise dar. Ich lege Wert darauf, dass meine Patienten bei mir die ganze Bandbreite meines Wissens als Hilfe bekommen, damit ihr individueller Weg zur Heilung für sie sichtbar wird.

Ich sehe es als meine Mission und mein Privileg an, Ihnen dabei zur Seite zu stehen.

Mein Weg zur Chiropraktik und Osteopathie

Nachdem ich 2006 meine Praxis eröffnet hatte, war es mir ein persönliches Anliegen, gleich mit einer Methode zur Behandlung von Wirbelsäulen- und Gelenkbeschwerden zu starten, da ich selbst an solchen Beschwerden gelitten hatte, bevor ich auf die Naturheilkunde gestoßen war.

Die Dorn-Breuß-Wirbelsäulentherapie hatte ich schon während meiner Ausbildung an der Thalamus Heilpraktikerschule gelernt und wandte sie nun bei meinen Patienten an. Jeder erhielt für seine individuellen Bedürfnisse eine eigene Folge von Impulsen.

Viele waren dankbar für das veränderte erlebte Körpergefühl und wollten mehr. Um dieses Mehr anzubieten zu können, nahm ich bald noch weitere Massage- und Justierungstechniken hinzu. Diesen bestanden in osteopathischen Techniken und speziellen Varianten der Bindegewebsmassage, damit ein einmal justierter Körper nicht zu schnell wieder in sein altes Muster zurückkehrte.

Ich bilde mich ständig weiter und biete eine breite Palette an chiropraktischen, osteopathischen und artverwandten Methoden an.

Auf Ihre Gesundheit!

Ihr Heilpraktiker Julian Halkon

Therapeut. Osteopathie, Chiropraktiker, Heilpraktiker

Nach erfolgreichen Abschlüssen zum Sportlehrer und Physiotherapeuten arbeitete ich lange Jahre zunächst als Angestellter, dann als selbstständiger Sport- und Physiotherapeut in eigener Praxis. In dieser Zeit machte ich immer wieder die Erfahrung, das Menschen, welche aus Sicht der Schulmedizin nur noch mittels Operationen oder starken Medikamenten behandelt werden konnten, (mit all den damit einhergehenden Nebenwirkungen), unter Anwendung alternativer Heilmethoden ihre Gesundheit zurückerlangten.  Immer schon offen für naturheilkundliche Therapieverfahren, war die Absolvierung des Heilpraktikers die logische Konsequenz für mich. Mein Ziel ist es Menschen mit verschiedensten Anliegen und Erkrankungen auf ihrem Weg gesund zu bleiben- oder es zu werden, mit sowohl schulmedizinischen als auch alternativen Heilmethoden zu unterstützen, was sich für mein Verständnis nicht ausschließen, sondern idealerweise ergänzen sollte.

 

Bei Behandlungen von Menschen mit gesundheitlichen Problemen aus den verschiedenen medizinischen Bereichen betrachte ich in Untersuchung, Diagnose und Behandlung den Bewegungsapparat, die Organe, das Nervensystem und die Faszien (Bindegewebe) als funktionelle Einheit des Körpers und richte danach mein therapeutisches Vorgehen individuell auf Sie aus.

Durch meine Arbeit unterstütze ich Ihre Gesundheit, um Ihre Beschwerdefreiheit und Lebensqualität wiederherzustellen und zu erhalten, damit Sie Ihr Leben voller Energie und Freude in Alltag, Sport und Beruf geniessen können.

UNSER Praxisassistenz-Team

Praxisassistentin. Osteopathie, Chiropraktiker, Heilpraktiker

Bettina Faulde
(Praxisassistentin)

Praxisassistentin. Osteopathie, Chiropraktiker, Heilpraktiker

Almira Amzi
(Praxisassistentin)

Praxisassistentin. Osteopathie, Chiropraktiker, Heilpraktiker

Stefanie Birkicht
(Praxisassistentin)

Praxisassistentin. Osteopathie, Chiropraktiker, Heilpraktiker

Clara Kühn
(Praxisassistentin)

Chiropraktik Heilbronn

Chiropraktik

Julian Halkon (Therapeut)

Die Tätigkeit als Heilpraktiker ist für mich eine Berufung geworden, als ich meine unterschiedlichen gesundheitlichen Herausforderungen (Allergien, Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen) nicht mit ärztlicher Hilfe, sondern nur mit den Mitteln der Naturheilkunde in den Griff bekam.
Seit über 10 Jahren meiner Tätigkeit als Heilpraktiker schätze ich mich glücklich, erleben zu dürfen, wie die Patienten Erleichterung verspüren, die Schmerzen verblassen und sie auch geheilt werden. 

Was unsere Patienten über uns sagen

Quelle: jameda.de

Chiropraktik -
Die Therapie

Chiropraktik ist eine manuelle Therapie, bei der vor allem das Nervensystem und die Gelenke behandelt werden.

Wenn sich in meiner Praxis im Anamnesegespräch Chiropraktik als die richtige Methode herausgestellt hat, arbeite ich mich vom Groben ins Feine: Der Patient stellt sich zunächst hin, und ich prüfe, ob er in seiner Haltung Unregelmäßigkeiten hat, ob er also z. B. nicht ganz ausgerichtet ist und gerade und balanciert stehen kann. Dann spüre ich mit den Händen, wo ein Widerstand ist und arbeite genau an den Stellen, wo ich solche Widerstände gefunden habe.

 

Widerstand im Körper – zwei Kräfte wirken gegeneinander.

Wenn sich im Körper etwas sperrt, heißt das, dass zwei Kräfte gegeneinander wirken: Eine Kraft will alles wieder einrichten, und die andere will aus Sicherheitsgründen lieber am bestehenden Zustand festhalten. Man kann es mit einer „Nein!“/“Doch!“-Schleife in einem Gespräch vergleichen, wo sich zwei Meinungen verhakt haben.

Hinter jeder Körperhaltung steht ein Muster.

Wenn ein Mensch seine Körperhaltung an einer bestimmten Stelle dauerhaft verändert, tut er dies, weil er unbewusst den Eindruck hat, dies sei notwendig. Man kann es auch so ausdrücken: Menschen verrenken sich aus ihrer eigenen Authentizität heraus in eine Haltung hinein, mit der sie irgendeinem Teil ihres Lebens gerecht werden wollen. Aufgrund der Anpassung können sie nicht mehr selbst gerade, authentisch bzw. im doppelten Wortsinne aufrichtig sein.
Ich lege den Körper in eine bestimmte Lage und spüre mit den Händen, ob da ein ungewöhnlicher Widerstand ist. Dann gebe ich je nach Gelenk bzw. Struktur einen kurzen Dreh-, Schub- oder Zugimpuls. Durch den Impuls führe ich dem Körper von außen die Energie zu, die er braucht, um sich selbst von dem Widerstand zu befreien. Dabei halte ich die Kraft, die ich aufwende, möglichst gering. Manchmal hört man bei diesem Impuls ein Knacken, aber nicht immer.

Warum knackt es beim Chiropraktiker manchmal?

Das Knacken ist eine natürliche Funktion des Gelenks: Wenn ein Gelenk verschoben ist, dehnt sich der Gelenkspalt. In der Gelenkflüssigkeit entsteht so eine Vakuumblase. Wenn sich das Gelenk wieder in seine ursprüngliche Stellung justiert, kollabiert diese Vakuumblase. Das klingt äußerlich wie ein Knacken oder Ploppen, ist aber ganz harmlos und natürlich.

Chiropraktik mit der Aktivator-Methode

Die Aktivator-Methode unterscheidet sich von der herkömmlichen Chiropraktik dadurch, dass man ein bestimmtes Instrument zur Justierung einsetzt, nämlich den Aktivator. Dieses Gerät erinnert von weitem an eine Spritze, hat vorne aber keine Nadel, sondern einen Gummistempel.
Ich spreche mit dem Aktivator einzelne Punkte an, die ich vorher mittels eines Testes der relativen Beinlänge bestimmt habe. Ich justiere die Bewegungseinschränkung mit einem kurzen mechanischen Stoß des Aktivators, und zwar in einer vorgeschriebenen Richtung und mit einer vorgeschriebenen Intensität. Dieser mit dem Nervensystem synchronisierte Impuls veranlasst das Nervensystem, den Strom, der den Muskel betreibt, herunterzufahren. Was bei der klassischen Chiropraktik im Einrichten besteht, geschieht hier durch den Körper selbst.

Das hat zur Folge, dass es nicht knackt, daher ist es auch für Menschen geeignet, die Angst vor dem Knacken haben.

Der Vorteil des Aktivators liegt darin, dass er eine höhere Beschleunigung hat, als eine Hand sie je haben kann, dabei aber eine geringe Masseeinwirkung entfaltet: Man versucht, so wenig Kraft wie möglich einzusetzen, daher gehört die Aktivator-Technik zu den sogenannten „Low-Force“-Techniken.

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